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Steile Welle

Ein Stück zwischen Fallsucht und Sehnsucht

AUSGEZEICHNET MIT DEM SIBYLLE-RIED-PREIS 2015

„Willkommen in der Welt der zappelnden Glieder, dem Tanzen auf schmutzigem Grund“, singt Ursula, die seit 25 Jahren an einer Epilepsie leidet. Sie nimmt uns mit auf eine fantastische Reise durch EEG-Kurven und ‚steile Wellen’. Im Gepäck hat sie frischen Apfelstrudel, die richtige Dosierung von Dr. Düsseldorf, gute Ratschläge von der Selbsthilfegruppe und Uwes erotische Waldmeisterbrause. Ursula erzählt vom Begehren und Aufbegehren, bewegt sich durch ihr Leben und ihre Träume. Sie findet dabei nicht nur ein Stück Realität, sondern auch Lebendigkeit und Zufriedenheit.

‚Steile Welle‘ ist Beispiel für unseren persönlichen und sozialen Umgang mit Krankheit und Anders-Sein. „Wir haben alle unsere Anfälle, ob wir es wissen oder nicht“, lautet die provokante These des Theaterstückes.

Entstanden in Kooperation mit dem Diakoniekrankenhaus Rotenburg und dem Gesundheitsladen Bremen e.V.

Gefördert vom Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover und der Aktion Mensch.

„Authentisch und feinfühlig wie ein Seismograf gibt Marion Witt berührende Einblicke in die Achterbahnfahrt dieser Krankheit.“ (Weser Kurier v. 2.6.2013)

Spiel:Marion Witt
Regie:Hans König
Dauer:70 min.
Bühne:min. 5 x 6 Meter
Spielort:verdunkelbar