Bis zum letzten Augenblick

Solo-Theaterstück vom Leben und vom Sterben

„Ich will hören, wie es klingt, wenn ich sterbe“, sagt Elisabeth. „Ich will wissen, wie es ist, zu sterben, es mitgestalten.“ Elisabeth Eversen, Krankenschwester auf der Intensivstation, Hutsammlerin, Karnevalsliebhaberin, ist an einem Hirntumor erkrankt. Sie wird daran sterben. Doch zuvor nimmt sie ihr Publikum mit auf eine fantastische Reise durch ihr Leben, ihre Sammelleidenschaft, ihre Träume, ihre Abschiede. Elisabeth will selbstbestimmt sterben, doch was heißt das genau? Sie ringt mit den ihr nahe stehenden Menschen um das Szenario des idealen Sterbens. Soll sie kämpfen oder sich ergeben und erdulden, soll sie den Suizid wählen?
Elisabeth entdeckt, dass das Geheimnis des Sterbens in ihrem Leben verborgen ist. Jeder Mensch stirbt anders und jeder Mensch stirbt so, wie er gelebt hat.
In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod findet Elisabeth Hoffnung und den Sinn ihres Daseins.

„Bis zum letzten Augenblick“ ist ein Beispiel für unseren persönlichen und sozialen Umgang mit Tod und Sterben. Das Theaterstück stellt die Frage nach Lebensqualität am Ende des Lebens und der Gestaltung eines würdevollen Sterbens.

Gefördert vom Senator für Kultur der Hansestadt Bremen

Spiel:Marion Witt
Regie:Hans König
Musik:Hans König
Text:Marion Witt, Hans König
Dauer:70 Minuten